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Details zur modernen Wundbehandlung mit Hydrofaser-Verbänden
Ein Hydrofaserverband (z. B. Aquacel, DURAFIBER oder Exufiber) ist die Lösung für professionelles Exsudatmanagement. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kompressen dehnen sich die Fasern beim Aufsaugen primär vertikal aus. Das bedeutet: Die Feuchtigkeit wird direkt nach oben geleitet und breitet sich nicht seitlich aus – ein entscheidender Schutz vor Mazeration (Aufweichen) der gesunden Wundumgebung.
| Vorteil | Wirkung in der Praxis |
|---|---|
| Lock-In Effekt | Exsudat und darin enthaltene Keime werden im Gel gebunden und auch unter Druck (z. B. Kompression) nicht wieder abgegeben. |
| Formstabilität | Das Gel bleibt auch im gesättigten Zustand stabil und lässt sich meist in einem Stück schmerzarm aus der Wunde entfernen. |
| Anschmiegsamkeit | Das entstehende Gel füllt Wundhöhlen lückenlos aus („Totraum-Management“), sodass sich keine Bakteriennester bilden können. |
Unterschied: Hydrofaser vs. Alginat
Während Alginate primär die Wundreinigung durch den Ionenaustausch unterstützen, liegt der Fokus der Hydrofaser auf dem maximalen Schutz der Wundränder und dem Keimeinschluss. Hydrofasern eignen sich daher besonders gut für chronische Wunden wie das Ulcus cruris oder den Dekubitus, wenn die Wundumgebung sehr empfindlich ist.
Hydrofaser-Auflagen sollten die Wunde etwa 1 cm überlappen. Da sie bei Sättigung gelieren, ist ein Sekundärverband zur Fixierung zwingend erforderlich. Hierzu eignen sich besonders atmungsaktive Filmverbände oder Schaumverbände aus unserem Sortiment.