Pessare für mehr Lebensqualität
Pessare sind medizinische Hilfsmittel die hauptsächlich in der Gynäkologie eingesetzt werden. Pessare bestehen aus flexiblem Material und haben unterschiedliche Formen sowie Größen. Zur Verwendung kommen Pessare häufig bei Harninkontinenz, Gebärmuttersenkung und auch Beckenbodeninsuffizienz. Die Anwendung eines Pessars hilft vielen Frauen, Ihre Symptome zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
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Pessare – Effektive Unterstützung bei Beckenbodenproblemen für mehr Wohlbefinden
Pessare sind medizinische Geräte, die in die Vagina eingeführt werden, um den Beckenboden gezielt zu stützen. Sie kommen vor allem bei Frauen zum Einsatz, die unter Senkungszuständen (wie Gebärmutter-, Blasen- oder Darm-Senkung) leiden oder Probleme mit unkontrolliertem Harnverlust haben. Durch die stabile Unterstützung können Beschwerden gelindert und das Wohlbefinden deutlich verbessert werden.
Was sind Senkungsbeschwerden?
Senkungsbeschwerden entstehen, wenn die Unterstützung des Beckenbodens nicht mehr ausreicht, um die Organe in ihrer normalen Position zu halten. Das Ergebnis ist ein Gefühl von Druck, Schwere im Unterbauch oder im Genitalbereich. Betroffene Frauen berichten häufig von folgenden Symptomen:
- Gefühl von Druck oder Schwere im Becken
- Verschiebung oder Vorfall (Senkung) der Gebärmutter, Blase oder Darm
- Unwohlsein beim Stehen, Gehen oder bei körperlicher Belastung
- Häufiger Harndrang oder Inkontinenz
- Schmerzen im unteren Rücken- oder Beckenbereich
- Verminderte Lebensqualität und Unsicherheit im Alltag
Senkungsbeschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
Die Hauptursache für Senkungen ist die Schwächung des Beckenbodens durch die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft sowie die mechanische Belastung bei der Geburt. Besonders bei Mehrlingsschwangerschaften, schwereren Geburten oder Geburten mit Zwillingsgeburt steigt das Risiko.
Weitere Faktoren, die das Risiko erhöhen können:
- Längere Geburtsdauer
- Geburtsverletzungen (z.B. Dammriss)
- Übergewicht
- Chronischer Husten
- Bewegungsmangel
- Frühere Operationen am Beckenboden
Behandlungsmöglichkeiten bei Senkungsbeschwerden
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Beschwerden und individuellen Bedürfnissen. In leichteren Fällen ist oft eine gezielte Physiotherapie ausreichend, bei der spezielle Beckenbodentrainings durchgeführt werden, um die Muskulatur zu stärken und die Organe wieder in ihre normale Position zu bringen. Neben dem Training kommen auch medizinische Pessare zum Einsatz, sie sind die schonende Alternative zur Operation. Wenn die Beschwerden jedoch fortgeschritten sind oder konservative Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann eine operative Behandlung notwendig werden. Dabei kommen verschiedene chirurgische Verfahren infrage, beispielsweise das Anheben der Organe oder die Stabilisierung des Beckenbodens durch spezielle Netzimplantate. Ziel dieser Eingriffe ist es, die Anatomie wiederherzustellen und die Lebensqualität dauerhaft zu verbessern.
Pessare bei Inkontinenz
Das Prinzip hinter dem Einsatz eines Pessars bei Inkontinenz besteht darin, den Druck auf die Blase und den Harnröhrenausgang zu verringern, indem es die Anatomie im Beckenbereich stabilisiert. Dadurch wird der unkontrollierte Harnverlust reduziert oder sogar ganz verhindert. Pessare sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich und können individuell angepasst werden, um optimalen Sitz und Komfort zu gewährleisten.
Für wen eignen sich unsere Pessare?
Unsere Produkte richten sich an Frauen mit Beckenbodenschwäche, die nach einer sicheren, nicht-operativen Behandlung suchen. Sie sind ideal für Menschen, die ihre Beschwerden lindern möchten, ohne sofort auf operative Eingriffe zurückzugreifen. Natürlich empfehlen wir vor der Verwendung eines Pessars eine Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Gynäkologin.